Ein neues Seminar zu Hund und Recht findet am Samstag, 21. April 2012 statt!
HundumHeike bietet als erste Hunde-Erzieherin in der Region ein Seminar zum Thema
„Recht rund um den Hund“ an.
Die Idee entstand im Laufe des vergangenen Jahres, als im Training und den Veranstaltungen mit Hunden und ihren Menschen häufiger Fragen aufkamen bzw. Begebenheiten oder Zwischenfälle bezüglich Hund-Hund oder Hund-Mensch erzählt wurden.
Vom Nicht-Juristen sind solche Fragen weder zufriedenstellend noch objektiv oder emotionsfrei beantwortbar, und Bauchgefühl oder Rechtsempfinden sind in Haftungsfragen meist der falsche Ratgeber, wie wir im Seminar hörten.
So fragte ich Herrn Krämer, ehemaliger langjähriger Rechtsanwalt und selbst Hundehalter, ob er nicht Zeit und Lust hätte, ein Seminar bei HundumHeike zu halten, um meinen Klienten und Interessierten das Thema Recht in Bezug auf den Hund verständlich näher zu bringen.
Und das hat er vergangenen Samstag getan. Ganz herzlichen Dank!
Ein richtig interessantes, informatives Seminar, gewürzt mit einer Prise Humor und etlichen Beispielen aus der Praxis, in denen es um Gefährdungshaftung, Haftungsfragen, Haftpflichtversicherung, Tierhüter-Haftpflicht u.v.m.… ging und mit welchen Gesetzen man als Hundehalter in Berührung kommt.
Ich wünsche mir, nicht zuletzt mit diesem Seminar, Hundehalter für voraus schauenderen und rücksichtsvolleren Umgang nicht nur untereinander, sondern auch mit Nicht-Hundehaltern zu sensibilisieren.
den HundumHeike-Team-Test in Theorie und Praxis bestanden!
Prima!
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Der „Sommer-Hund“
Endlich Sommer, Sonnenschein, angenehme Temperaturen, alle sind gerne unterwegs. Hier ein paar Tipps, damit auch Ihr Hund gut durch den Sommer kommt.
Auto
Bei Sonnenschein wird das Auto schnell zur Hitze-Falle für den Hund. Am besten bleibt der Hund nicht alleine im Auto. Die Fenster oder das Schiebedach einen Spalt offen zu lassen, genügt nicht, um den Hund vor Überhitzung zu schützen. Bei längeren Fahrten evtl. Kühl-Akkus im Heck deponieren, denn meist kühlen Klimaanlagen nicht das ganze Auto bis in den Laderaum durch.
Für den Cabrio- oder Boot-Fahrer- Hund gibt es gut sitzende Schutzbrillen, die sowohl UV-Schutz bieten, als auch die Augen vor Zugluft (Bindehautentzündung) schützen.
Hitzschlag
Das passiert nicht nur im Auto. Der Hund sollte nie längere Zeit ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein und bei sehr warmen Temperaturen keine großen körperlichen Anstrengungen unternehmen. Verlegen Sie die „Fahrrad-Gassi-Tour“ oder die Jogging-Runde mit Hund in die kühlen Morgenstunden oder auf den späten Abend, wenn es etwas abgekühlt hat.
Wasser
Ist nicht nur zum Baden da. Hunde haben bei sommerlichen Temperaturen viel Durst. Nehmen Sie bei längeren Touren immer Wasser für den Hund mit, denn Wasser aus stehenden Gewässern oder Pfützen kann schädliche Keime enthalten und ist nicht als Trinkwasser für den Hund geeignet. An Brunnen in besiedeltem Gebiet ist meist ein Schildchen „Kein Trinkwasser“ angebracht.
Hunde dürfen nicht in jedem Gewässer/an jedem Meeresstrand baden, erkundigen Sie sich vor Ihrem Ausflug/Urlaub, wo Baden für Hunde erlaubt ist.
Der beherzte Sprung ins Wasser kann für den überhitzten Hund zu einem Hitzschlag führen. Nicht sichtbare Gegenstände unter Wasser können schwere Verletzungen verursachen. Darauf achten, dass der Hund langsam ins Wasser geht.
Pilze, Bakterien usw. können sich in feuchten Ohren besonders gut entwickeln. Deshalb die Schlappohren nach dem Bad abtrocknen.
Grill-Party
Grillfleisch ist zu stark gewürzt und deshalb ungeeignet als Hunde-Snack/Futter. Die Knochensplitter der Grill-Reste können den Hunde-Darm durchstoßen. Grillfleisch, Anzünder, Abfälle, heiße Kohle unbedingt hundesicher unterbringen!
Was gehört in die Notfall-Box für Ausflug oder Reise?
z.B. Verbandsmaterial, Pfotenschuh, Desinfektionsmittel, Pinzette, Schere, Zeckenzange/-haken, Salbe, Wärme-/Kälte-Pad, Zecken-, Floh-, Mücken-Schutz, Durchfallmedikament und erforderliche Medikamente in Absprache mit Ihrem Tierarzt.
Klären Sie rechtzeitig vor der Reise, welche Impfungen am Zielort erforderlich sind. Heimtierausweis mit Impfnachweis einpacken.
Rechtzeitig klären ob am Zielort Leinenpflicht besteht, oder Maulkorbpflicht.
HSchl, 06.07.2010
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Die Zecken sind wieder aktiv!
Mit den warmen Temperaturen sind auch die Zecken wieder auf der Suche nach Wirts-Tieren. Sie lassen sich in Gras und Gebüsch abstreifen und suchen sich die passende Stelle um sich festzubeissen.
Bitte an Zeckenprävention denken, gegebenenfalls mit Ihrem Tierarzt absprechen, was für Ihr Haustier geeignet ist. Nicht jedes Zecken-Abwehrmittel ist für jedes Haustier geeignet, es können auch Allergieen auftreten
Suchen Sie auf jeden Fall nach dem Gassi-Gang Ihren Hund nach Zecken ab.
HSchl, 25.03.2010
siehe auch Tasso-Pressemitteilung weiter unten
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Hunde allein im Auto: Bereits ab 20 Grad Celsius Außentemperatur droht der Tod
Man hört sie zum Anfang eines jeden Sommers immer wieder aufs Neue - die Horrormeldungen von im Auto eingeschlossenen und dann bei Hitze qualvoll umgekommenen Hunden wie erst jüngst wieder ein Fall im Europapark zeigte. Ein Mann hat seine 3 Hunde den ganzen Tag im verschlossenen Auto zurückgelassen, die man später tot und zusammengekrümmt fand. „Wann wird auch der letzte Tierhalter endlich verstehen, dass ein Hund die Wärme nicht wie wir Menschen durch Schwitzen ausgleichen kann!“, so Dennis Schiffer von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen schon wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in praller Sonne, um den Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen, da sich das Auto auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizt. Hunde und Katzen schwitzen nicht. Sie regulieren den Wärmeaustausch durch Hecheln. Die dadurch entstehende Wasserverdunstung muss das Tier durch Trinken ausgleichen. Hat es dazu keine Möglichkeit, kommt es zur Hyperthermie, d.h. die Körpertemperatur steigt an, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Zellen und Organe gehen kaputt. Schließlich kollabiert das Tier nach qualvollem Kampf und stirbt letztendlich an Herzversagen. Erste Anzeichen dieser Überhitzung: Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur treten Kreislaufbeschwerden auf. Lebenswichtige Organe werden weniger mit Blut versorgt, was zum Schock führen kann. Steigt die Körpertemperatur auf 43 Grad Celsius an, gerinnt das körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und den Tod zur Folge haben kann.
Was können Sie tun, wenn Sie einen Hund in Not im Auto sehen?
· Verständigen Sie sofort die Polizei
· Helfen Sie umgehend. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall! Das Tier muss deshalb so schnell wie möglich in tierärztliche Behandlung. Bringen Sie das Tier umgehend an einen schattigen Platz und kühlen Sie es langsam mit nasskalten Tüchern für mindestens 30 Minuten ab. Ist der Hund bei Bewusstsein - und nur dann - schluckweise Wasser anbieten. Bei Bewusstlosigkeit muss der Hund in die stabile Seitenlage gebracht werden, wobei die Zunge heraushängen muss.
Quelle: TASSO Newsletter vom 4. Mai 2009
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Workshop "1. Hilfe am Hund"vom 13.03.2010
Ein Workshop zum Thema "1. Hilfe am Hund" findet bei HundumHeike in jedem Frühjahr statt. Um immer wieder neue Impulse zu erhalten, lade ich jedes Jahr eine(n) andere(n) Fachfrau(/mann) ein. Für 2010 hat sich TA Fr. Dr. Duschner aus Wendelstein bereit erklärt, engagierten und verantwortungsbewussten Hundehaltern, nicht nur aus meinem Klientenkreis, das Thema näher zu bringen.
Fr. Dr. Duschner gestaltete sowohl den Theorie- als auch den Praxis-Teil so interessant, dass die geplante Zeit viel zu kurz war. Kompetent und geduldig beantwortete sie alle unsere (Zwischen-) Fragen und gab ganz viele Tipps. Nochmal herzlichen Dank!!!
Kompliment auch an die Reporterin von SAT1, die es verstand, sowohl Interviews als auch Kamera-Aufnahmen so zu machen, dass sich niemand bedrängt oder beobachtet fühlen musste.
In Absprache mit Fr. Dr. Duschner und den Teilnehmern stellt HundumHeike die Einnahmen aus diesem Workshop weitestgehend dem Hundegnadenhof Diggersworld für seine Hunde zur Verfügung.
Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie die erlernten Kenntnisse und Verbandsvariationen nie anwenden müssen!
HSchl, 17.03.2010
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Gassigang im Winter
Bei den momentanen Wetterverhältnissen sollten die Hundepfoten geschützt werden, denn bei Eis und Schnee, werden die Ballen schnell rissig. Steinchen und Eisbrocken tun ihr übriges. Gelangt dann noch Streusalz in die Wunden, so brennt das und es kann zu Entzündungen kommen.
Also besser vor dem Gassigang die Ballen mit fetthaltiger Creme einreiben. Langhaarige Hunde haben auch an den Beinen und zwischen den Zehen lange Haare, an die sich richtige Eisklumpen setzen, was durchaus schmerzhaft werden kann. Deshalb diese Haare kürzen.
Nach dem Gassi-Gang z.B. die Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen, um Salzreste und Eis/Schnee zu entfernen.
Schnee-fressen kann beim Hund zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen!
HSchl, 11.01.2010
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TASSO-Tipp Suchanzeigen immer ohne private Telefonnummer!
Wenn das eigene Tier wegläuft, beginnt eine hoch emotionale Zeit voller Angst und Sorge um den geliebten Vierbeiner. Betrüger wissen, dass sie nun ein leichtes Spiel mit dem Leid anderer Menschen haben.
So muss TASSO aktuell zum wiederholten Mal ausdrücklich davor warnen, bei der Suche nach dem eigenen vermissten Tier keinen Anrufern Vertrauen zu schenken, die im Gegenzug Geld verlangen. Im schlimmsten Fall ist das Geld weg, das Tier wird man nie zu Gesicht bekommen, weil es gar nicht im Besitz der Betrüger ist.
Tipp Nummer 1: Ein echter Tierfreund hilft unentgeltlich.
Tipp Nummer 2: Keine privaten Telefonnummern im Internet veröffentlichen. Das Internet wird von Betrügern regelrecht danach abgesucht.
Tipp Nummer 3: Bei der Suche nach dem vermissten Tier immer besser zusätzlich auch auf die 27-jährige Erfahrung von TASSO vertrauen.
Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass man mit der Veröffentlichung der Chip- oder Tätowierungsnummer automatisch auch private Daten preisgeben würde. Die Nummern dienen aber lediglich der Zuordnung zu den Tier- und Halterdaten, die in einer Datenbank hinterlegt sind. Das einzig wirklich Gefährliche ist die Veröffentlichung einer privaten Telefonnummer. Bitte wenden Sie sich bei zusätzlichen Fragen an das TASSO-Team: 06190.937300
Quelle: TASSO-Newsletter vom 7.12.2009
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Presse-Mitteilung
Wenn Hunde und Katzen sich ständig kratzen
Nicht immer sind Flöhe im Spiel, wenn sich unsere Vierbeiner unentwegt kratzen. Es kann sich auch um einen Befall mit Herbstgrasmilben handeln.
Die Herbstgrasmilbe gehört zu den Spinnentieren, sie ist weltweit verbreitet und findet sich häufig auf Wiesen und in Gärten. Jetzt im Herbst schlüpfen die Larven der Milbe und lauern bevorzugt auf Grashalmen auf ihre Opfer. Die erkennen sie am Geruch, Hunde und Katze gehören ebenso dazu wie Menschen. Die Larven lassen sich von den Grashalmen abstreifen und suchen dann ein geschütztes Plätzchen, wo sie mit ihren Mundwerkzeugen die Haut anbohren. Dabei sondern sie ein Sekret ab, das die unteren Hautschichten auflöst.
Diese Mischung dient ihnen dann als Nahrung. Herbstgrasmilben saugen zwar kein Blut wie Flöhe oder Zecken, die Folgen für das Opfer sind aber vergleichbar: Das Immunsystem reagiert auf den Speichel der Parasiten mit stark juckenden Quaddeln. Gerade sehr junge Milben sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, sie sind gerade mal 0,3 Millimeter groß. Um festzustellen, ob Hunde oder Katzen befallen sind, legt man neben ihren Schlafplatz ein großes Stück weißes Papier. Das lockt die Tiere an und verrät ihre Anwesenheit.
Zur Behandlung befallener Tiere sollte das Fell zunächst sorgfältig ausgebürstet und die Haut anschließend mit einem geeigneten chemischen Mittel aus der Apotheke oder vom Tierarzt eingerieben werden. "Obwohl in vielen Online-Foren dafür geworben wird: Neemöl – das Öl des Neembaums – hilft nur gegen die Eier der Herbstgrasmilben, und die liegen im Gras", erklärt Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher. "Bereits geschlüpften Tieren und solchen, die im Fell sitzen, kann es nichts anhaben."
Quelle: Tasso Newsletter vom 1.11.2009
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Giftpflanzen im Garten: Gefahr für Hunde und Katzen
Wenn Hunde oder Katzen aus scheinbar unerklärlichem Grund plötzlich erbrechen und unter Durchfall leiden, können Giftpflanzen im Spiel sein. Darauf weist die Tierschutzorganisation TASSO e.V. hin.
Viele der hübsch blühenden Zierkräuter finden sich in heimischen Gärten, wo sie ohne Bedenken angepflanzt wurden. So ist beispielsweise die sehr beliebte Begonie gefährlich, der höchste Giftgehalt steckt bei ihr in den Wurzeln, die grabende Hunde zwischen die Kiefer bekommen können. Nicht weniger giftig ist der fast überall wuchernde Efeu. Werden Blätter, Beeren, Fruchtfleisch, Stängel oder Pflanzensaft von den Tieren aufgenommen, lösen sie neben Erbrechen und Durchfall auch Krämpfe und Lähmungen aus. Selbst die so harmlos aussehende Gartentulpe hat es buchstäblich in sich und kann bei Tieren Koliken auslösen.
Sehr giftig sind der Blaue Eisenhut (die giftigste Pflanze Mitteleuropas, das Gift dringt allein durch Berührung in die Haut ein), die Engelstrompete und die Rinde der falschen Akazie. Diese Pflanzen schädigen das Herz-/Kreislaufsystem, eine tierärztliche Behandlung ist dringend erforderlich. „Man sollte sich nicht darauf verlassen, dass Hunde oder Katzen von sich aus keine Pflanzen fressen“, rät Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. „Schon beim Spielen im Garten beißen sie manchmal aus lauter Übermut in eine Pflanze oder graben im Komposthaufen herum. Gelangen dabei giftige Gewächse in Maul oder Magen, muss sofort gehandelt werden. Mit Vergiftungen ist nicht zu Spaßen.“
Quelle: TASSO - Newsletter 27.08.2009
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Das schmutzige Geschäft mit der Ware Hund
Das Angebot an jungen Hunden jeder Rasse, Farbe und Größe zu Dumpingpreisen aus unseren Nachbarländern übersteigt die Nachfrage bei weitem und wächst fast monatlich. Dabei kommen die halb verhungerten, ausgemergelten, durch ganz Europa gekarrten und viel zu früh von der Mutter getrennten Tiere nicht mehr nur aus Osteuropa, wie man früher dachte. Belgien und die Niederlande sind jüngst der Umschlagplatz Nummer 1, weil es so viel seriöser klingt. Deutschland ist leider das Hauptabnehmerland für diesen tierschutzwidrigen Handel. Die Massenproduktion der Welpen – überwiegend in Osteuropa – unter schlimmsten Bedingungen, ohne Licht und zusammengepfercht auf engstem Raum kostet in den „Erzeugerländern” nur zirka 30,- Euro pro Tier. In den Abnehmerländern werden die Tiere dann „günstig” für einige hundert Euro angeboten, was meist immer noch weniger als die Hälfte des marktüblichen Preises ist. Die Tiere sind oft nicht geimpft und entwurmt und werden deswegen oft schon mit tödlichen Krankheiten verkauft. Darüber hinaus sind Welpen, die nicht wenigstens 8 Wochen bei ihrer Mutter waren, kaum sozialisiert. Schwere Verhaltensstörungen wie Dauerkläffen, Angstbeißen und Aggressionen sind nur einige der Probleme mit denen sich die neuen Hundebesitzer dann konfrontiert sehen - wenn das Tier die ersten Monate überhaupt überlebt.
TASSO-Tipp: Kaufen Sie keine Hunde im Internet, auf Parkplätzen, auf Märkten oder durch Kleinanzeigen, wenn Sie nicht von der Seriosität der Anbieter überzeugt sind. Der grausame Hundehandel kann nur dann wirkungsvoll gestoppt werden, wenn die unseriösen Händler keine Nachfrage mehr finden. Das heißt, wenn Tierfreunde nur noch zum Züchter oder Tierheim gehen. Alle anderen Wege unterstützen die Massenproduktion Hund ungewollt.
Quelle: TASSO-Newsletter 26.09.2009
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Auslandsreisen mit dem Vierbeiner -
Impffristen beachten
Seit 2004 ist bei der Einreise in die Länder der EU eine Kennzeichnung für Hunde und Katzen mittels Mikrochip Pflicht. Die übergangsweise zulässige Kennzeichnung mittels Tätowierung entfällt ab 2011. Spätestens dann muss jedes Tier vor dem Auslandsurlaub gechippt sein. Eine gültige Tollwutimpfung und der EU-Heimtierausweis sind bei der Einreise ebenfalls Pflicht. Für die Einreise nach Irland, Schweden, Malta und das Vereinigte Königreich gelten zusätzliche Anforderungen. Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V. rät dringend, sich auf jeden Fall rechtzeitig vor der Reise mit dem behandelnden Tierarzt zu besprechen. Und auch der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) weiß, dass die Ergebnisse für die erforderlichen Tests für die Einreise nach Irland, Malta, England und Schweden oft Monate dauern können. Grundsätzlich warnt der bpt vor der zunehmenden Impfmüdigkeit der Tierhalter. Ein wirksamer Schutz vor schwerwiegenden, ansteckenden und oft tödlich verlaufenden Krankheiten sei nur gewährleistet, wenn mindestens 70 Prozent aller Tiere geimpft sind. Derzeit ist aber lediglich jeder zweite Hund und nur jede dritte Katze in Deutschland ausreichend geimpft und damit geschützt.
Quelle: Tasso Newsletter vom 23.03.2009
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TASSO warnt: Zecken-Alarm - Hunde sind besonders gefährdet
Der Frühling naht – und mit ihm eine Gefahr, die in Sträuchern und auf Gräsern lauert: Zecken! Steigen die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad, werden die spinnenartigen Tiere putzmunter und entwickeln Appetit auf frisches Blut. Dass beim Stich Erreger der Borreliose oder Babesiose übertragen werden können, ist eine sowohl für Menschen als auch für Tiere gefährliche Nebenerscheinung.
Zecken lauern im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und "spucken" unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Und genau dabei können krank machende Erreger übertragen werden. Eine Blutmahlzeit kann durchaus mehrere Tage andauern.
Nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen
Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., rät allen Hundebesitzern, sofort nach einem Spaziergang im Grünen das Tier sorgfältig nach Zecken abzusuchen. "Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel." In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Zecke nicht zerquetscht, denn dann würden eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Stichwunde gebracht werden. "Öl oder Nagellack sind tabu", warnt McCreight. Die Zecke würde im Todeskampf ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen. Auf die traditionell strittige Frage "Ziehen oder Drehen?" hat Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor, eine ganz einfache Antwort: "Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen." Das Wichtigste sei eine möglichst schnelle Entfernung des Parasiten, ergänzt der Tierarzt. Denn dann wäre eine Infektion sehr unwahrscheinlich.
Bei der Hunde-Borreliose handelt es sich um eine Erkrankung durch den Bakterienstamm Borrelia burgdorferi sensu stricto. Symptome wie Appetit- und Lustlosigkeit oder Fieber sind die ersten Anzeichen. Im späteren Verlauf der Borrelioseerkrankung können Gelenkentzündungen und Lahmheit dazu kommen.
Quelle: aus Tasso Newsletter-Pressemitteilung vom 18.03.2009
Bezüglich Zecken-Prävention/Impfungen für Ihren Hund informieren Sie sich bitte auch bei Ihrem Tierarzt!
Daran denken: Nach jedem Gassi-Gang den Hund nach Zecken absuchen. Zecken können auch vom Hund auf den Menschen wechseln!
HSchl 18.03.2009
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Pfotenpflege bei Kälte und Nässe
Viele Hunde neigen zu rissiger Haut an den Pfoten-Ballen, vor allem bei nasser und kalter Witterung. Dem kann man vorbeugen, indem man vor dem Gassi-Gang die Ballen-Haut mit fetthaltiger Creme einreibt, z.B. Melkfett oder Vaseline. Die Creme darf gerne auch in die Zehenzwischenräume gelangen. So sind die Härchen dort etwas resistenter gegen sich festsetzenden und zu kleinen Eisklumpen gefrierenden Schnee, was für den Hund recht schmerzahft werden kann.
HSchl 01.02.2009
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TASSO-Newsletter
Fundtiere melden - Polizei oft erste Anlaufstelle
Wer ein Tier gefunden hat oder sein eigenes Tier vermisst, informiert oftmals die nächstgelegene Polizeidienststelle oder die Tierheime in der Umgebung. Das erleichtert nicht nur die Rückvermittlung, sondern hat auch rechtliche Hintergründe. Mit der rechtlich gesehenen Inbesitznahme eines Fundtieres, zum Beispiel durch Anleinen eines entlaufenen Hundes, geht der Finder zunächst die Verpflichtung ein, das Tier tierschutzgerecht unterzubringen und die gesetzlichen Bestimmungen des Fundrechtes (§§ 965 ff. BGB i.V.m. § 90a BGB) zu befolgen: Der Fund ist unverzüglich dem Verlierer bzw. Eigentümer bzw., wenn dieser unbekannt ist, der zuständigen Gemeinde oder Polizeibehörde anzuzeigen. Die Polizei wird das Tier dann in einem Tierheim unterbringen, das sich bemüht, den Halter ausfindig zu machen. Ein Anruf bei TASSO würde dem Tier einen langen Aufenthalt im Tierheim oft ersparen. Leider wissen noch immer viel zu wenig Polizisten von TASSO und der schnellen und effizienten Methode der Rückvermittlung entlaufener Tiere. Polizeibeamte haben jetzt die Möglichkeit unter eam@tasso.net kostenloses Informationsmaterial bei TASSO zum Thema „Die Polizei und TASSO: Freunde und Helfer vermisster Tiere“ zum Auslegen in den Polizeidienststellen anzufordern.